Wupperseiten und Zeitgeist – die statistische Wahrheit

Ich möchte mich hiermit bei den Vorbeischauenden bedanken. Soll ich auch 2017 mit meinen fotografischen Notizen weitermachen? Das war die Frage als ich am Jahresanfang überlegte den Blog zu schliessen.

Dazu beobachtete ich die Besucherzahlen. weil ich wissen wollte, ob oder ob nicht.

Hier geht es ja „nur“ darum, eine visuelle Botschaft zu sehen, die ich gefunden habe im öffentlichen Raum und die über sich selbst hinauszeigt.

Statistik zeitgeist.bergischdigital.de

Der Zufall als Motiv für das Thema Zeitgeist im öffentlichen Raum.

Man sieht an dieser Statistik der letzten Woche, daß ich immer dann, wenn es neue Fotos gibt, im Durchschnitt 700 bis 900 Besucher hatte. Im letzten Jahr waren es mehr, weil ich mehr Fotos zeigte und zusätzlich noch Artikel schrieb.

Texte gibt es hier nur noch zur Einordnung von Fotos, anders als früher bei bergischer.bildermonat.de.

Wenn es noch mal ein Artikel sein muss, dann erscheint dieser bei pinwand.bergischdigital.de

Die Statistik dort sieht dann so aus:

Statistik pinwand.bergischdigital.de

Wenn nichts Neues da ist, gehen die Besucher bis auf 13 runter und wenn etwas Neues kommt, gibt es täglich zwischen 100 und 200 Leserinnen und Leser bzw. Besucher.

Da ich völlig auf spezielle Auswertungensmodule wie google analytics verzichte und nur die bei wordpress verfügbare Statistik habe, muß dies hier als Grundlage mit allen nicht aufgeführten Besuchern als Tendenz genügen.

Der letzte Tag ist der aktuelle Tag. Da dieser noch nicht vorbei ist, ist auch die Besucherzahl niedriger.

Ich bewerte es nicht sondern ich zeige es einfach einmal, weil man sich fragen muß, ob schweigen oder fotografieren und zeigen besser ist.

Zumindest ist Bilder lesen weiter verbreitet als Texte lesen.

Aber Fotos haben für mich ja auch den Aspekt der Bestandsaufnahme, weil ich mich frage, wie sehe ich die Wirklichkeit, welche Realität nehme ich wahr, was halte ich für wichtig, was springt mir ins Auge, welche Dinge nehme ich „wahr“ – für wahr, fürwahr!

Insofern ist die fotografische Reflexion persönlich und das Teilen der soziale Aspekt, weil  ich meine Wahrnehmungen teilen möchte.

Die Wirklichkeit ist alles, die Realität ist mein Teil daraus, den ich wahrnehme. Das ist bei jedem anders. Das Einbringen in soziale Netzwerke kann dann aus social network eine soziale Aktion machen.

Julian Stallabrass hat darauf hingewiesen. Es ist nicht mehr die Idee des Bürgertums, wo ein freies und einzigartiges Individuum sich entfaltet. Es ist die Reaktion auf die sozialen Erlebnisse. Daher handelt es sich auch nicht um einzigartige Werke, die man dann als Monumente im Museum findet sondern sie entwickeln sich im Datenfluß und der Wahrnehmung der vorübergehenden Objekte im öffentlichen Raum. Es sind daher auch Kunst-”objekte”, die zur Nutzung, zum Anschauen zur Verfügung stehen. Das nennt man dann sogar art radical.

Na dann!

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