Wirtschaft erleben, Zukunft spüren – am Beispiel A. Berghaus in Remscheid

Als die Wirtschaftsjunioren am 10. Mai zum „Tag der offen Wirtschaft“ einluden, da hatte man die Chance, Remscheider Chancen und Entwicklungen zu sehen. Es war eine wunderbare Aktion, die auch viele Reaktionen hatte.

Ich war bei der Firma August Berghaus, unscheinbar von aussen und ungeheuer interessant von innen. Hier konnte man mittelständische Industrie im besten Sinne erleben. Aber man spürte auch wie hoch das Engagement der Inhaber sein muß, wie viel Risiko und Lebenskraft darin steckt und wie wichtig Kompetenz und Engagement sind.

Weltweit konkurrenzfähige Produkte, hochwertigste Qualität, Herstellungsverfahren als Teil weltweiter Produktionsketten und Mitarbeiter, in die investiert wird und die motiviert sein müssen ergeben zusammen die spezielle Art von sozialer Veranstaltung in der Wirtschaft, die Arbeitsplätze sichert, Zukunft ermöglicht und Risikobereitschaft belohnt.

Die Werksführung an diesem Tag zeigte sehr deutlich, was Mittelstand wirklich bedeutet und warum gute Mitarbeiter in der Mitte des Mittelstandes stehen und nur mit Mitarbeitern und Chef eine Zukunft möglich wird.

So war dieser Tag höchst bemerkenswert.

Ich schreibe über die Firma August Berghaus, weil es sich um eine der Firmen handelt, die Werte schafft in der Produktion und die eigene Mitarbeiter ausbildet und einstellt.

Unternehmen wie A. Berghaus sind eher rar geworden in Remscheid. Sie stehen nicht so im Blickpunkt der Öffentlichkeit aber sie sind wichtige Stützen dieser Stadt und zugleich im weltweiten Wettbewerb.

Da kann man froh sein, daß es hier noch Tradition und Bindung an das gibt, was man früher Heimat nannte.

Und wir wollen hoffen, daß die Wirtschaftsförderung mithilft, dies zu pflegen.

 

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