Wenn die Visite zum Hit wird – Statistik online

Es ist immer wieder interessant, die Online-Statistiken auszuwerten. Wer besucht woher? Und dann gibt es Tage, da zeigt die Statistik genau, warum es so wichtig ist, aufzuschlüsseln.

Hier sieht man sehr schön den Unterschied. Bei einem Besuch (visit) wurden über 30.000 Hits erzeugt. So wird man schnell Weltmeister bei den Hits. Aber das hat überhaupt keine Aussagekraft – außer daß es sich um Versuche handelt, Webseiten zu knacken, indem man versucht, automatisiert die Loginseite zu erfassen.

Interessanterweise geschieht dies phasenweise. Je nach Thema. Aber es gibt eben auch die Grenzen. So werden öfter auch Seiten „geknackt“ die man gar nicht knacken kann, weil sie gar keine Logins ermöglichen.

So zeigt die Statistik eine Zunahme von automatisierten Cyberangriffen auf normale Blogs und Webseiten, die vor Jahren noch unmöglich war. Normal ist heute der automatisierte Angriff und die automatisierte Abwehr.

Es gibt nur eine 100prozentige Sicherheit ausserhalb des Providers (der ist für die anderen 100 Prozent auf seiner Seite zuständig). Man macht einfach Webseiten wie früher, die man dann hochlädt. Da kann nichts passieren.

Und bei den Onlineseiten und den Blogs sollte nichts passieren, weil dann das Geschäftsmodell der Provider zusammenbricht, die dies als Zusatzleistungen anbieten.

Aber spannend ist das alles.

So kommen dann auch die Unterschiede zusammen. Wenn ich dann über 5000 Visits täglich auf meinen Seiten berichte, dann ist dies um ein Vielfaches seriöser als wenn ich z.B. über 5 Millionen Hits sprechen würde.

So wird die Visite zum Hit.

Das gilt aber nur für dieses Tool. Sobald man andere Tools benutzt sieht es anders aus.

Statify z.B. sortiert anders und differenziert zwischen Hits und unterschiedlichen IPs, so daß man weiß, es sind immer neue Aufrufe.

Ein Tool zählt z.B. Zugriffe von zeitgeist.bergischdigital.de und zeitgeist.bergischdigital.de, ein anderes nur die von zeitgeist.bergischdigital.de.

Die Jetpack-Statistik zählt auch nur die Domain, die dort für den Blog angegeben ist.

Wer über die Preview-Ansicht bei Google oder Bing kommt wird überhaupt nicht mehr erfaßt obwohl er/sie da war.

So geht das weiter. Selbst bei google zählen verschiedene Tools unterschiedlich.

Die beste Einschätzung ist meiner Erfahrung nach möglich, wenn man in den Logfiles drüber schaut ob die Zugriffe von sehr vielen verschiedenen IPs von unterschiedlichen Geräten über einen längeren Zeitraum erfolgen. Dann weiß man, hier läuft gerade etwas ohne Roboter ab mit echten Menschen.

Ansonsten gibt es ja nichts Vergänglicheres als den Hit von gestern.

 

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