Sind Stau, Stress und Umweltverschmutzung im Bergischen Land politisch gewollt?

Botschaften aus der Wirklichkeit 2014 im Bergischen Land:

Und nun?

Was tut die Politik?

Ein echter Beitrag wäre das Lernen von denen, die was getan haben.

In diesem Artikel geht es um die Mobilität im Strassenverkehr.

Man kann auch sagen, von Hasselt lernen heisst klüger werden.

Die belgische Stadt Hasselt hat den Nulltarif im öffentlichen Personennahverkehr eingeführt. Dadurch erhöhte sich das Fahrgastaufkommen innerhalb von zehn Jahren um mehr als 1000 (tausend) Prozent von 360.000 auf 4,6 Millionen Fahrgäste.

Einzelhandel und Steueramt profitierten deutlich.

Wenn das Monatsticket nicht umsonst sein soll, dann sollte man das nehmen, was bei Hartz 4 /Alg 2 dafür vorgesehen ist, weil darauf immer mehr Menschen angewiesen sind. Im Hartz 4 Satz sind ca. 15 Euro im Monat für Fahrkosten vorgesehen. Das dürfte dann auch die Richtschnur für ein Ticket sein. Genau deshalb wurde die Idee der NRWCard entwickelt, damit umweltbewußter und gesünder die Mobilität in NRW ausgebaut werden kann.

Wir müssen aber nicht bis nach Belgien schauen.

Probiert hat man dies alles auch in Wuppertal.

Das Experiment mit dem solidarischen Bürgerticket war ein Riesenerfolg:

„Das Ergebnis lässt sich sehen: Das Verkehrsmittelwahlverhalten änderte sich signifikant in Richtung ÖPNV.“

Hier wird also versucht, Politik für die Umwelt und die Armen mit und ohne Arbeit zu machen.

Was ist daran schlecht?

Schlecht ist daran, daß die herrschenden Parteien nicht mitmachen.

Über die Gründe läßt sich spekulieren, aber sie sind sicherlich nicht bürgerfreundlich und umweltfreundlich. Und ob dies alles wirtschaftsfreundlich ist, darüber läßt sich auch trefflich streiten.

 

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