Remscheid und das spezifisch Bergische?

Foto: Michael Mahlke

„Du weißt nicht, was du sagst, denn gerade diese Seite Berlins ist verschwunden. Sie haben den Häusern eine neue Fassade gegeben. Die alten Bewohner sind weg und neue sind eingezogen, die von weither kamen. Mit dem Ergebnis, dass Berlin heute so x-beliebig wie Lima oder Wladiwostok aussieht. Das spezifisch Berlinerische ist weg.“ Er erwiderte zu meinem Erstaunen: „Es zeigt, wie wenig sie sich selbst mögen und wie weit sie von sich selbst entfernt sind, denn in Paris würde niemand auf die Idee kommen, das Charakteristische der Stadt wegzusanieren. Warum tun es die Deutschen?“ „Weil sie sich dafür schämen“, antwortete ich.“

Diese Sätze faszinieren.

Ob sie auch für Remscheid gelten?

Blicken wir zur Buchenstrasse in Remscheid.

So ähnlich sah es vor kurzem aus:

Foto: Michael Mahlke

Viele Jahrzehnte lang prägte dies das Bild:

Foto: Michael Mahlke

Ein anderes Beispiel ist die Geschichte der Auguststrasse in Remscheid.

Nun soll dort etwas geschehen.

Interessant ist auch die neue Art der Bebauung von Remscheid.

Sind es eher Flachbauten?

Foto: Michael Mahlke

Oder werden es Spitzdächer wie früher?

Foto: Michael Mahlke

Das Gesicht der Stadt wandelt sich.

Spuren von gestern und Neues von heute stehen nebeneinander, manchmal einträchtig und manchmal nicht.

Da alles fließt kann dieser Artikel hier nicht enden sondern hört an dieser Stelle einfach auf als Inspiration, die dazu dienen soll, mehr Blicke auf die Veränderungen im öffentlichen Raum zu werfen.

 

 

2 thoughts on “Remscheid und das spezifisch Bergische?

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