Mannesmann am Boden

Mannesmann am Boden.

Der Orkan gab dem Turm den Rest.

Für einige ist es der blaue Mond – durchaus doppeldeutig.

Andere sprechen eher vom Remscheider Eiffelturm.

Jetzt ist er erst einmal abmontiert.

(Der folgende Abschnitt ist nur für mich

Für mich persönlich ist das visuelle Symbolik pur:

Erst die Müngstener Brücke 1981/82, dann Mannesmann 2000/2001?
Sind das thematische Zyklen, die sich in meinem Leben entwickeln?
Lösen sich nun mit visuellen Bildern große Erlebnisse auf?
Alles kommt hoch und löst sich auf? Findet eine Umwandlung statt?
Lösen symbolische Fotos Erinnerungen aus, die unverarbeitet geblieben sind?
Kommt hoch, was nun verarbeitet werden soll?
Ist es die Befreiung, weil ich in im Hier und Jetzt angekommen bin?
Führt dies zur Freisetzung dieser Erinnerungen durch äußere Ereignisse?

Fragen über Fragen!

Fragen sind kognitiv und können dies alles nur in Worte fassen, die der ganzen Situation nicht gerecht werden.

… und endet hier).

Zulassen, wahrnehmen, fliessen lassen.

Auch wenn der blaue Mond nicht mehr scheint – er ist das Symbol für Aufstieg und Fall, für Hoffnung und Verzweiflung, für Kampf und Verlust, für Reichtum und Erinnerungen.

Insofern kann es vielleicht kein besseres Symbol für die neue Zeit geben als dieses alte Zeichen am Boden, das von der neuen Zeit hinweggefegt wurde – um im Bilde zu bleiben.

Die Mobilfunktantennen stehen noch, Mannesmann ist Geschichte.

Es gibt kein zurück.

Selbst wenn repariert wird, erinnert es nur noch an das, was einmal war.

Es ist Zeit für etwas Neues.

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