Betteln in der City von Wuppertal – Elberfeld – „Agendamacher“ schauen zu

Foto Mahlke

Montags um zehn Uhr in Wuppertal-Elbefeld in der City.

Innerhalb von fünf Minuten werde ich von fünf deutschen Frauen und Männern angesprochen, ob ich ihnen nicht etwas Geld geben könnte.

Dabei halten sie den obligatorischen Kaffeebecher in der Hand.

Fünf deutsche Männer und Frauen betteln in fünf Minuten. Zur selben Zeit schickte die Polizei ein paar Meter weiter weitere Personen, die es sich mit Hund und Decke zum Betteln bequem gemacht hatten, wieder weg aus der City.

Diese Verarmung und sichtbare Armut in der Öffentlichkeit der eigenen Staatsbürger ist meiner Meinung nach die direkte Folge der Agenda 2010 mit dem unmenschlichen Hartz 4 für die Fleissigen, die arbeitslos wurden.

Dann nimmt man ihnen so gut wie alles weg bis sie arm wie eine Kirchenmaus sind und dann verlieren immer mehr die Hoffnung – bis einige von ihnen dann mit dem Kaffeebecher in der Hand betteln.

Die Verursacher hat man aufgehängt. Damit wir uns nicht falsch verstehen. Man hat die Repräsentanten dieser Politik direkt über ihren Köpfen auf Wahlplakaten aufgehängt (nur die Piraten gab es damals noch nicht).

Aber diese Pappkameraden sehen natürlich nicht die Armut direkt unter ihrer Wahlreklame.

Ob die davon Betroffenen, die ich heute erlebt habe, wählen gehen?

Deutsche betteln in Wuppertal – Foto Mahlke

 

Aber ich habe sie heute erlebt – montags um zehn in Deutschland, mitten in der City von Elberfeld.

Zeitgeist 2017 regional vor Ort im öffentlichen Raum.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.